// Leistungsbereich 02

SAP-Sparringspartner

Ihr Systemhaus liefert das System — und vertritt dabei auch eigene Interessen. Wir setzen einen erfahrenen Experten an Ihre Seite des Tisches: jemanden, der mitdenkt, nachfragt und die Dinge im Blick behält, für die im Tagesgeschäft niemand Zeit hat.

// Die Lücke

Wer behält im Projektalltag den Überblick?

Ob sauber getestet wird. Ob offene Punkte nachverfolgt werden. Ob die Abstimmung zwischen allen Beteiligten funktioniert. In der Praxis übernimmt diese Aufgabe häufig niemand — das eigene Team ist damit ausgelastet, den Tagesbetrieb sicherzustellen, und das Systemhaus arbeitet den beauftragten Umfang ab. Genau in dieser Lücke entstehen die Probleme, die später teuer werden.

Typisches Risiko

Budget und Zeitplan reißen

Selten liegt es an der Technik. Meistens daran, dass kritische Themen zu spät sichtbar werden, um noch gegenzusteuern — und dann jede Woche Verzug teurer wird als die vorherige.

Typisches Risiko

Senior vereinbart, Junior im Einsatz

Im Angebot stehen erfahrene Berater. Im Projekt arbeiten dann Junior- oder Offshore-Kräfte. Wir prüfen nach, wer tatsächlich an Ihrem System arbeitet.

Typisches Risiko

Testmanagement kommt zu kurz

Getestet wird zu spät, zu oberflächlich oder von Personen ohne Testerfahrung. Wir stellen sicher, dass die Testabdeckung stimmt, bevor produktiv gesetzt wird.

Typisches Risiko

Change Management fehlt

Ohne begleitendes Enablement steht am Ende ein System, das die Fachbereiche umgehen statt nutzen — und der bezahlte Nutzen wird nie realisiert.

// Unsere Rolle

Wir versprechen keine Ergebnisse, über die wir keine Kontrolle haben

Geliefert wird vom Systemhaus, nicht von uns. Wir versprechen eine Rolle, die vollständig in unserer Hand liegt: aufmerksames Mitdenken in Ihrem Interesse.

Budget im Blick

Wir verfolgen die Kostenentwicklung laufend mit und melden Abweichungen früh — nicht erst, wenn sie in der Schlussrechnung sichtbar werden.

Übersetzung zwischen den Seiten

Wir sorgen für belastbare Abstimmung zwischen Systemhaus und Fachbereich — und vermitteln, wenn die Zusammenarbeit stockt.

Nachverfolgung offener Punkte

Offene Themen, Testfälle und Zuständigkeiten werden dokumentiert und nachgehalten, bis sie erledigt sind.

Qualitätssicherung vor dem Go-live

Wir prüfen, ob die Testabdeckung ausreicht und die Ergebnisse belastbar sind, bevor produktiv gesetzt wird.

// Die berechtigte Frage

„Sie verdienen an Stunden — warum sollten ausgerechnet Sie unser Budget schützen?"

Unabhängigkeit

Eine faire Frage, und wir beantworten sie lieber selbst, als sie im Raum stehen zu lassen. Unabhängig heißt bei uns eines ganz Konkretes: unabhängig vom Implementierungspartner.

Das Systemhaus verdient an zusätzlichem Umfang. Jeder Change Request, jede nachträglich beauftragte Anpassung erhöht seinen Auftragswert. Unser Experte hängt nicht an diesem Vertrag — er hat schlicht kein wirtschaftliches Interesse daran, dass Ihr Projekt größer wird als nötig.

Und wenn Ihnen das nicht genügt: Wir bieten diese Rolle auf Wunsch zum festen Tagessatz oder Festpreis an, statt rein nach Aufwand. Dann liegt der Anreiz endgültig dort, wo er hingehört.

// Der Zeitdruck

Der 31.12.2027 kommt für alle gleichzeitig

Zu diesem Stichtag endet die reguläre Wartung der SAP Business Suite 7. Danach lässt sich die Wartung über den Extended Support bis zum 31.12.2030 verlängern — gegen Aufpreis und nur für einen begrenzten Umfang.

Wer damit rechnet, sollte wissen, was er kauft: Der Extended Support ist kein Aufschub, sondern ein teurer Puffer. Er verschiebt die Migration um drei Jahre, verkleinert aber nicht ihren Umfang — und in diesen drei Jahren suchen alle verbliebenen Unternehmen gleichzeitig dieselben Fachkräfte. Entsprechend steigen die Tagessätze, entsprechend dünn wird der Markt.

Wer früh anfängt, hat die Auswahl. Wer spät anfängt, nimmt, was übrig ist.

31.12.2027 Ende der regulären Wartung, SAP Business Suite 7
31.12.2030 Ende des Extended Support — gegen Aufpreis
+3 Jahre Aufschub bei unverändertem Projektumfang — und dünnerem Markt

// Wann es sich lohnt

Drei Momente, in denen ein zweites Paar Augen den Unterschied macht

Vor der Beauftragung

Bevor Sie unterschreiben

Angebote vergleichen, Aufwände einschätzen, Vertragsbedingungen prüfen — solange Sie noch verhandeln können.

Mitten im Projekt

Wenn Termine rutschen

Wiederholte Verschiebungen mit jedes Mal plausibler Begründung sind ein Muster, kein Zufall. Wir schauen nach, woran es wirklich liegt.

Vor dem Cutover

Bevor produktiv gesetzt wird

Reicht die Testabdeckung? Ist der Rückfallplan belastbar? Fragen, die vor dem Go-live gestellt gehören, nicht danach.

„Die Cunz IT GmbH überzeugte durch hohe technische Kompetenz, strukturierte Arbeitsweise und eine jederzeit professionelle Kommunikation. Wir sprechen dem gesamten Team unsere uneingeschränkte Empfehlung aus."
5,0 / 5,0 · IT-Leiter · Chemie-Konzern

// Ihr Ansprechpartner

Sie sprechen direkt mit Oliver

Oliver Holland-Cunz
Geschäftsführer · S/4HANA

Oliver Holland-Cunz

Arbeitet selbst als System Integration Manager in einer laufenden S/4HANA-Einführung und verantwortet dort die Schnittstellen zur übrigen Systemlandschaft — die Stelle, an der in Transformationen die meisten späten Überraschungen auftauchen. Diese Perspektive prägt, wie wir auf Projekte schauen: Wir fragen zuerst, an welcher Stelle die Lücke sitzt, und erst dann, wer sie füllen soll.

  • Prince2 Practitioner
  • Ausbilderschein

// Kontakt

Klemmt gerade etwas?

Beschreiben Sie kurz, was Sie beobachten — rutschende Termine, unklare Zuständigkeiten, ein ungutes Gefühl vor dem Cutover. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob ein Sparringspartner hilft oder ob Ihnen mit etwas anderem mehr gedient ist.